Lesenswertes Zeitungs-Interview eines Schweizer Alexander-Technik Kollegen [ http://bit.ly/fgbOgE ]
Ich freue mich immer, wenn die Alexander-Technik in der Tagespresse auftaucht.
Umso mehr, wenn dabei ein von mir geschätzter Kollege - der Zürcher AT-Trainer Daniel Harbach - in einem Interview zu Wort kommt und so Gelegenheit hat, die Alexander-Technik einer größeren Masse vorzustellen.Worauf kommt es an in Ihrem Job als Bewegungslehrer?
Dass ich verstehe, was für unbewusste Bewegungs- und Verhaltensstrategien jemand entwickelt hat. Tue ich das, kann ich Ideen vermitteln, was die Person anders machen könnte.Zu Ihnen kommen auch Leute, die verspannt im Büro sitzen. Was machen Sie anders als Ergonomen?
Die Ergonomie konzentriert sich auf die Schnittstelle zwischen Mensch, Mobiliar und Maschine. Nicht selten gibt sie dabei Positionen als richtig oder falsch vor. Auch in der Alexander-Technik gelten gewisse Haltungen als falsch, viele aber liegen in einem grauen Bereich. In diesem arbeiten wir. Für uns ist es etwa weniger wichtig, ob jemand den perfekten Bürostuhl hat, sondern wie man sich mit seinem Körper darauf einstellt.Was halten Sie für völlig untauglich?
Es gibt diesen berühmten Stuhl von Eames. Viele Firmen haben ihn, weil er ästhetisch gut wirkt. Für die Mitarbeiter ist er aber furchtbar unbequem. Man sitzt darin wie die Schildkröte auf dem Rücken, die versucht den Kopf rauszustrecken, damit sie etwas sieht. Logisch kommt es dann zu Verspannungen.
»Zum vollständigen Artikel "Der Haltungstechniker" - Tages-Anzeiger vom 4.4.2011
[via Daniel Harbach's Blog]
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